Expertentipp - März

Nachhaltigkeit ist beim Wohnen längst kein Nischenthema mehr: Sie entscheidet mit über Wohnqualität, Gesundheit und den langfristigen Wert einer Immobilie. Schon bei der Auswahl von Materialien, Farben und Böden lässt sich viel richtig machen. Uns als Profi-Raumdesigner ist das Thema ein echtes Anliegen – darum haben wir die wichtigsten Ansatzpunkte gesammelt.

Langlebig statt Wegwerf

Achten Sie bei der Auswahl auf langlebige Werkstoffe wie Holz, Stein, Leder, Wolle, Leinen oder Recycling-Materialien. Es muss nicht immer exotisches Holz sein: Auch heimische Regionen bieten edle und nachwachsende Holzarten – und viele weitere hochwertige Werkstoffe.

Gesund gebaut und ausgebaut

Achten Sie bei ökologisch orientiertem Bauen bereits bei der Wahl der Baustoffe auf Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit – etwa bei Mauerwerk, Dämm- und Isolierstoffen sowie den Materialien für den Innenausbau. Schadstoffarme Farben, Lacke und Kleber tun im Innenraum ihr Übriges.

Zertifizierung als Kompass

Anerkannte Bewertungssysteme für nachhaltiges Bauen – etwa ÖGNI, DGNB oder LEED – geben Orientierung. Eine hohe Punktzahl in solchen Zertifizierungen bedeutet zugleich eine Wertsteigerung der Immobilie.

Gut für Sie und die Umwelt

Eine gute Öko-Bilanz ist nicht nur ein Gewinn für die Umwelt: Sie verlängert auch den Lebenszyklus des Gebäudes und senkt die laufenden Kosten. Nachhaltigkeit zahlt sich also mehrfach aus.