Der Frühling ist Pollenzeit – umso wichtiger ist es, dass das eigene Zuhause möglichst wenig zusätzliche Belastung bringt. Mit ein paar durchdachten Entscheidungen bei Böden, Materialien und Pflege lässt sich die Allergenlast im Innenraum deutlich senken. Unsere Raumdesigner haben dazu praxiserprobte Tipps parat.
Teppichboden – besser als sein Ruf
Teppichböden können das Risiko einer erhöhten Feinstaubbelastung in Innenräumen vermindern. Dank seiner Bindekapazität wird Staub – und damit auch der allergieauslösende Milbenkot – nicht so leicht aufgewirbelt wie bei glatten Oberflächen, sondern bleibt bis zum nächsten Saugen im Teppichboden gebunden.
Das richtige Werkzeug
Staubsauger ohne Auffangbeutel sind für Allergiker nicht empfehlenswert, da beim Entleeren Staub in die Luft geraten kann. Geeignet sind Modelle mit extrafeinen HEPA-Filtern.
Schadstoffarm renovieren
Verzichten Sie bei Renovierung oder Hausbau weitgehend auf Lösungsmittel, Harze und Terpene. Unser Test-Tipp: Legen Sie Materialproben auf Ihren Nachttisch und warten Sie etwaige Reaktionen ab.
Frisch gewaschen
Allergiker verwenden am besten Bettüberzüge, die alle vier bis sechs Wochen bei mindestens 60 °C gewaschen werden können.
Entsorgung in Profihänden
Lassen Sie die Entsorgung problematischer Materialien wie Holzschutzmittel, Schimmel oder Asbest immer von Fachleuten vornehmen.